[LPI e.V.German - Nachrichten] Univention und Linux Professional Institute entwickeln gemeinsame Zertifizierung

LPI e.V. - Klaus Behrla behrla at lpi-german.de
Mon Okt 15 04:20:42 EDT 2007


Gemeinsame Pressemitteilung von LPI Central Europe und der Univention GmbH vom 
15.10.2007

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Univention und Linux Professional Institute entwickeln 
gemeinsame Zertifizierung
„Univention Certified Professional“ als neue 
Aufbauqualifikation des Linux Professional Institutes
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Das Linux Professional Institute (LPI) und Univention entwickeln gemeinsam 
eine Zusatzqualifikation zur LPI-Zertifizierung LPIC-1. Das neue vom LPI 
vergebene Zertifikat trägt den Titel „Univention Certified Professional 
(UVCP)“. Um es zu erlangen, müssen Kandidaten sowohl die LPI-Examen 101 und 
102 als auch eine spezielle, vom LPI abgenommene und gemeinsam mit Univention 
entwickelte, Prüfung zu Univention Corporate Server (UCS) und darauf 
aufbauenden Produkten ablegen.

(Bremen und Kassel, Deutschland: 15. Oktober 2007)  Das neue Zertifikat 
richtet sich an selbstständige oder bei Dienstleistern bzw. 
Anwenderunternehmen beschäftigte System-Ingenieure und Administratoren, die 
damit neben einem breiten und belastbaren Linux-Grundlagenwissen auch 
fundiertes Know-How im Bereich der Linux-Distribution UCS und den darauf 
basierenden Produkten nachweisen können. 

Nach Aussage von Univention Geschäftsführer Peter H. Ganten nahm man bei 
Univention schon seit längerem und insbesondere aus dem Kreis der geschulten 
Administratoren eine große Nachfrage nach einer anerkannten Zertifizierung 
war. „Sowohl für die Dienstleister, die unsere Produkte bei Anwendern 
implementieren als auch für die geschulten Administratoren ist es von 
außerordentlicher Bedeutung, ihre  Qualifikation nachzuweisen und sich so vom 
Wettbewerb abzuheben“, erläutert Ganten die ersten Überlegungen hinter diesem 
Schritt hin zu einer eigenen Zertifizierung. Und weiter: „Für uns war es 
dabei wichtig, auf einer anerkannten, guten und Distributions-unabhängigen 
Qualifikation aufzubauen. Dadurch ist die Basisqualifikation automatisch 
gesichert und wir stellen sicher, dass zertifizierte UCS-Administratoren über 
ein breites Know-How verfügen, das sie auch in die Lage versetzt, mit anderen 
Distributionen zu arbeiten. „Schließlich“, fügt der Geschäftsführer der 
Bremer Linux-Schmiede hinzu, „können wir durch die Zusammenarbeit mit dem LPI 
und der das LPI unter anderem in Deutschland, Österreich und der Schweiz 
vertretende Unternehmen Open Source Certification GmbH auf jahrelange 
Erfahrung und bewährtes Know-How bei der Entwicklung und Durchführung 
entsprechender Prüfungen aufbauen und so von Anfang an eine ausgezeichnete 
Qualität des neuen Zertifikates gewährleisten“. 

Auch aus der Sicht des LPI ist die nun beschlossene Zusammenarbeit von großer 
Bedeutung. Jim Lacey, Präsident und CEO der LPI-Dachorganisation LPI Inc. mit 
Sitz in Toronto, Kanada, kommentiert die Zusammenarbeit folgendermaßen: „Ganz 
außerordentlich begrüßen wir die Anerkennung, die Univention dem LPI  dadurch 
zukommen lässt, dass LPIC-1 eine Voraussetzung für die 'Univention 
Certified Professional' Zertifizierung ist", so der LPI CEO. „Dies zeigt 
weiterhin deutlich auf,  dass das LPIC-Programm ein anerkannter Standard ist, 
auf dem andere Organisationen und Firmen ihre eigenen Initiativen zu 
Zertifizierungen aufsetzen können. Außerdem sollte die Einbindung der Open 
Source Certification GmbH bei diesem Programm beachtet werden. Durch diese 
Einbindung bestätigt sich unsere Strategie, auf regionaler Stufe "Master 
Affiliates" einzusetzen, die in ihren jeweiligen Gebieten eine leitende Rolle 
bei der Förderung von Open Source Software übernehmen."

Die Beta-Version der Prüfung soll zur CeBIT 2008 fertiggestellt werden. 
Ausgewählte Linux Professionals mit nachgewiesenem Univention Know-How werden 
dann in Hannover die Möglichkeit haben, den „Univention Certified 
Professional“  als Betaprüfung kostenlos abzulegen. Mit der generellen 
Verfügbarkeit des Zertifikates in deutscher Sprache wird Ende April 2008 
gerechnet. Die Teilnahme an der Prüfung soll unter anderem bei allen LPI 
Approved Training Partnern, bei denen UCS-Schulungen durchgeführt werden, 
sowie im Anschluss an Univention-Seminare oder auf Messen und 
Veranstaltungen, auf denen das LPI vertreten ist, möglich sein.  
Univention ist auf der Systems gemeinsam mit seinen Partnern Millenux und 
VisionAlive vertreten. Der Stand befindet sich ebenso wie der LPI-Stand in 
der Sonderausstellung „Perspektive Open Source“ (Stand: B2.110). 


Über Linux Professional Institute
Das Linux Professional Institute (LPI) entwickelt professionelle 
Zertifizierungen für das Betriebssystem Linux, unabhängig von 
Softwareherstellern und Schulungsanbietern und wurde im Jahre 1999 durch die 
Linux-Gemeinschaft etabliert. In die Aktivitäten des LPI sind hunderte von 
Freiwilligen und Fachleute aus der ganzen Welt mit vielen verschiedenen 
Fähigkeiten einbezogen und die Gruppe ermutigt zur aktiven öffentlichen 
Mitarbeit durch Mailing-Listen und ihre Website www.lpi.org. Das mehrstufige 
Prüfungsprogramm wird weltweit durch die Testzentren von Pearson VUE und 
Prometric verwaltet. Die finanziellen Hauptsponsoren des LPI sind die 
Platin-Sponsoren IBM, Linux Journal, Linux Magazine, Novell, SGI und  
TurboLinux sowie die Gold-Sponsoren Hewlett-Packard und IDG. 


Über Univention
Die Univention GmbH gehört im deutschsprachigen Raum zu den führenden 
Anbietern von Produkten und Dienstleistungen, die Unternehmen und Behörden 
den Wechsel zu wirtschaftlichen Open Source Lösungen ermöglichen. Im 
Mittelpunkt stehen die Linux-Komplettlösung Univention Corporate Server 
(UCS), die Groupware-Komplettlösung Univention Groupware Server (UGS) sowie 
der Linux Desktop Univention Corporate Desktop (UCD). UCS ist eine moderne 
Enterprise-Linux-Distribution auf der Basis von Debian GNU/Linux und lässt 
sich wegen des integrierten Managementsystems selbst in anspruchsvollen 
Umgebungen einfach und zentral einsetzen und verwalten. Das Produkt passt 
sich mit mitgelieferten Konnektoren (z.B. zu Microsoft Active Directory) gut 
in vorhandene Infrastrukturen ein und erlaubt eine einfache Migration, z.B. 
von Windows (NT, 2000, 2003) zu Linux. Bei UGS handelt es sich um eine auf 
UCS basierende Groupware-Lösung, die mit dem Kolab-Konsortium entwickelt 
wird. Gemeinsam mit Scalix bietet das Unternehmen mit „Scalix für UCS“ 
außerdem eine weitere Groupware-Komplettlösung für den Enterprise-Bereich an.


Kontaktinformation:

Univention GmbH
Birgit Wattenberg
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Telefax: +49 421 22232 - 99
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http://www.univention.de


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Media Relations, LPI Central Europe
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